Spanien von Nord nach Süd -Ab durch die Mitte

 

Spanien im Herbst 2017:

Wir befinden uns noch im Norden des Landes. Hier entdecken wir bei Las Medulas eine markante Felsformation, die sich bei näherer Betrachtung als "menschengemacht" herausstellt: Durch eine spezielle Spültechnik haben hier die Römer seinerzeit nach Gold gegraben. Übrig blieb das bizarr geformte, härtere Gestein und spannende Höhlengänge.

                                                                  Esskastanien werden hier seit Generationen gepflegt und geerntet

 

Wir verlassen den grünen Norden und reisen nach Süden: Der Kontrast ist immens - es geht stundenland durch eine heiße, trockene und baumlose Landschaft. Kaum vorstellbar, dass hier Menschen leben. Um so erstaunter sind wir, als urplötzlich und wie eine Oase - die kleine Stadt Coca vor uns auftaucht.

Hier interessiert uns vor allem die maurische Festung.

 

Das nächste Ziel heißt Segovia. Verschiedene Völkergruppen haben hier ihre Spuren hinterlassen,

was heute den Charme der Stadt ausmacht.

Der Aquädukt stammt aus der Zeit um 98 nach Christus und war noch bis in die 1970er Jahre in Betrieb.

Alte Keramikkunst....                                                                und neue Ansichten

 

Der Alcazar (die Burg)  von Segovia beeindruckt mit den prächtigen Innenräumen:

 

Eine Autostunde später erreichen wir Avila; ebenfalls eine geschichtsträchtige Stadt. Die Mauern sprechen für sich.

 

Alte öffentliche Flußbadeanstalt: Hier wurde einfach das Wasser gestaut und sorgt so seit Generationen für Badevergnügen, nur grad nicht heute am Montag in der Früh...

 

Hier in den Bergen finden wir einen ruhigen Platz für die Nacht, bevor wir am nächsten Tag 300 km weiter in einem leichten Bogen nach südwesten schwenken: Merida, im Zentrum der Extremadura.

Im Jahre 25 vor Christus von Kaiser Augustus gegründet, beeindruckt sie noch heute mit antiker Architektur.

 

über dem Wasser...                                                          ...und runter zum Wasser (Quelle)

Wenige Schritte vom antiken Theater entfernt, befinden wir uns im lebhaften Zentrum Meridas

 

Wir beenden den Tag an einem Stausee, der uns bei dieser Trockenheit an unseren Aufenthalt im Death Valley erinnert.

 

Getreidefelder, Weingüter und Olivenanpflanzungen begleiten unseren Weg

Dann ändert sich die Landschaft und bei Zahara befinden wir uns bereits in den Bergen Andalusiens.

 

Und nun betreten wir englischen Boden in Spanien: Wir besuchen Gibraltar. Es ist eng auf der Felseninsel, weshalb sich  die Parkplätze für Besucher auf dem Festland befinden. Mit Shuttlebussen, Taxen oder auch zu Fuß gelangt man ins Zentrum, allerdings erst nachdem man sich den Grenzkontrollen unterzogen hat.

Der nächste Stop ist öfter mal an einer Schranke vor dem Rollfeld, dessen Teilstück hier nicht nur von den Flugzeugen, sondern von sämtlichen Verkehrsteilnehmern von und nach Gibraltar benutzt wird. Wir finden es spannend, zumal gerade eine große Transportmaschine in nächster Nähe zur Startbahn rollt und sich bald darauf in die Lüfte hebt.

 

hinein ins Getümmel zur Ausweiskontrolle...

 

 

                                                                                           ...und weg ist sie

...dann dürfen auch wir

 

 

Per Seilbahn oder per Pedes geht es hinauf zum Felsen von Gibraltar, dem eigentlichen Higlight für uns...

 

Anfänglich versteckt sich der Gipfel noch in den Wolken und so wendet sich der "Weitblick" erstmal dem Nächstliegenden zu: Europas einzigen freilebenden Affen, den Makaken.

Ihr Lieblingplatz ist in der Nähe des Restaurants und wenn man nicht aufpaßt, wird man schon mal als Brücke benutzt.